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Kondratieff und der Crash |
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Montag, 6. Oktober 2008 |
von Erik Händeler
Über die Ursache der Kreditkrise ist man sich weithin einig: Banken
haben Geld an Leute verliehen, die sich das nicht leisten konnten.
Doch
im Grunde haben die Banken nichts anderes gemacht als in vielen Jahren
vorher auch - nur das Umfeld hatte sich verändert: Plötzlich war freies
Kapital im Überfluss da, die Zinsen historisch niedrig. Händeringend
suchten Anleger nach Möglichkeiten, ihr Geld loszuwerden. So bekam auch
Kredit, wer kaum etwas besaß.
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Pladöyer für die Wiedereinführung des Trennbankensystems in den USA |
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Mittwoch, 21. Mai 2008 |
von Artur P. Schmidt
Der aktuelle Versuch von Grossbanken ihre wahren Verluste aus der Hypothekenkrise zu verschleiern, erinnern stark an die Versuche des gestrauchelten Energiegiganten Enron seine faulen Bilanzen zu frisieren. Clever ist dies nicht, denn die einzige Strategie aus dem aktuellen Dilemma zu entkommen ist eine ehrliche Aufstellung aller Verbindlichkeiten.
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Dienstag, 5. Februar 2008 |
von Lukas Hässig
Marcel Ospel wird sich nicht mehr lange an der Spitze der UBS halten können. Chronik einer Karriere mit ungutem Ende.
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Montag, 10. September 2007 |
von Hans-Joachim Selenz
Wer kennt sie noch, die Wundertüten? Geheimnisvolle Papiertüten mit
immer gleichem Inhalt. Nämlich nichts. Zumindest nichts Wertvolles.
Wenn man sie öffnete, fand man Plastikkrimskrams und Puffreis. Manchmal
auch einen Ring aus Trompetengold mit einem bunten Glasstein. Uns
Kinder störte das nicht. Denn schließlich hießen die Tüten ja
Wundertüten. Irgendwann würde auch mal ein echter Ring dabei sein. Ganz
sicher. Wir warteten geduldig auf das Wunder.
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Finanzsektor hat zu wenig Eigenmittel |
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Mittwoch, 29. August 2007 |
von Beatrix Wullschleger
Der Professor für Finanzmarkttheorie an der Universität Basel
Heinz Zimmermann findet die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken
beunruhigend. Eigentlich sollten Eigenmittel und Ratings das
gegenseitige Vertrauen der Geschäftsbanken sichern. Von kurzfristigen
Aktienengagements rät er ab.
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Subprime-Krise: Viele haben profitiert |
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Mittwoch, 8. August 2007 |
von Franz Schneider
Wenn sich an den Märkten spekulative Übertreibungen zu häufen beginnen, sind
schmerzliche Korrekturen der Exzesse nie zu vermeiden. Das ist so sicher wie das
Amen in der Kirche. Nicht immer erfolgen indes die Korrekturen sofort, manchmal
lassen sie so lange auf sich warten, bis viele Leute gar nicht mehr mit ihnen
rechnen und sich in falscher Sicherheit wiegen. |
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