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Keine Wette auf fallenden Ölpreis? |
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Montag, 9. Juni 2008 |
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Seite 1 von 2 Am Freitag sind die Aktienmärkte weggebrochen. Eine Vielzahl von Nachrichten braute sich hier zu einem Giftcocktail zusammen. Dieser schmeckte den Anlegern überhaupt nicht, so dass eine leichte Verkaufspanik entstand.
Aussagen der EZB schwächen den Dollar
Auslöser waren unter anderem die Aussagen der EZB zur Inflation im Euroraum, die Sorgen um Lehman Brothers sowie der stark steigende Ölpreis. Die Aussagen der EZB, die in Richtung Zinserhöhung gedeutet werden müssen, führten dazu, dass der Dollar wieder einbrach. Gegen diesen Einbruch des Dollars versuchten sich institutionelle US-Anleger erneut über den Ölpreis abzusichern. Androhung eines Militärschlags
Eine weitere Nachricht unterstützte die Rallye im Ölpreis: Der israelische Vizeregierungschef Schaul Mofas drohte dem Iran mit einem Militärschlag, sofern dieser sein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen fortsetzen werde. Hier geht es um die Sorge, dass vielleicht sogar noch vor der Präsidentschaftswahl eine solche Militäraktion erfolgen könnte. Charttechnisches Kaufsignal
Ein letzter Punkt ist, dass charttechnisch ein starkes Kaufsignal im Ölpreis generiert wurde, als das bisherige Hoch nach oben überwunden wurde.

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