| Nichts aus der Krise gelernt |
| Dienstag, 29. September 2009 | |
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Laut einem Bericht des Wall Street Journals plant die Obama
Administration Familien mit tiefem Einkommen 35 Milliarden Dollar zur
Verfügung zu stellen, damit sie günstig an Hypotheken rankommen. Kommt
das irgend jemandem bekannt vor? Die Krise wurde ausgelöst durch einen überhitzten Immobilienmarkt, bei dem finanziell schwache Amerikaner Liegenschaften kauften. Daraus wurde offensichtlich nichts gelernt. Der Grund dafür ist natürlich klar. Der Immobilienmarkt hat noch keinen Boden gefunden und muss mit den gleichen Mitteln stabilisiert werden, mit der die Krise erst ausgelöst wurde. Schafft man es auf diese Weise neue Käufer zu finden, tut das auch dem toxischen Müll in den Bankbilanzen gut. Nur so möchte man das natürlich nicht formulieren. Hilfe für sozial schwache Familien lässt sich eben besser verkaufen. Dabei gäbe es für diese Familien viel bessere Mittel, um ihnen unter die Arme zu greifen, bei der sie selbst entscheiden können, wozu sie sie benutzen. Aber darum geht es gar nicht. Es geht um den Immobilienmarkt, der den Banken immer noch wie Blei an den Füssen hängt, aller gegenläufigen Propaganda zum Trotz. The Treasury Department, along with government-controlled mortgage giants Fannie Mae and Freddie Mac, is expected to buy as much as $20 billion of new housing bonds issued by the state agencies. It will also provide $15 billion in additional funding, as needed, to help the agencies continue to use a type of cheap, short-term financing. Diese "Agencies" sind unter anderem Fannie Mae und Freddie Mac. $35 Billion Slated for Local Housing Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 2839Geschrieben von: Nussknacker, am 29-09-2009 13:30 Geschrieben von: egghat Geschrieben von: Bernd Artikel kommentierenAkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |