| Erledigt sich die Hedge-Fonds-Debatte von selbst? |
| Mittwoch, 4. Juli 2007 | |
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Warren Buffett vergleicht Hedge-Fonds mit "Rattenfängern der Performance", die Anleger versprächen, dass sie alle überdurchschnittliche Renditen erzielen könnten - vor allem dadurch, dass sie noch höhere Gebühren zahlten. Es sei eine Dummheit, bei diesem Spiel mitzuspielen. Anleger sollten sich davor hüten, solchen Renditeversprechen zu folgen.
Doch das kümmert die Anleger wenig und die Gesetzgeber können sich nicht durchringen, den Hedge-Fonds-Managern auf die Finger zu schauen. Thorsten Cmiel erklärt sich das so: Die Londoner City hat naturgemäß Angst vor fühlbaren Gesetzen, die Finanzjongleure betreffen könnten. Schließlich liegt der Beitrag der Finanzindustrie zum Sozialprodukt Großbritanniens bei knapp einem Viertel. Netto-Verlierer sind somit alle Orte, die keine Finanzfonds in ihrer Nähe wissen, weshalb sich nun auch zahlreiche Länder bemühen, die Bedingungen zu verbessern, während sich in London das Blatt langsam wendet: Deutschland: Private Equity erkämpft Steuervorteil Während sich die Politik noch darüber streitet, ob sie die gesetzlichen Bedingungen verschärfen oder die Steuern senken soll, mahnt die Deutsche Bank vor den Risiken durch die Subprime-Krise. Vielleicht erledigt sich das Problem für die Politik schon bald selber und sie kann sich dann mit den Aufräumarbeiten beschäftigen, wie Thorsten Cmiel schreibt: Hedgefonds: Die absehbare Katastrophe Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 1634AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |