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Tulpenwahn. Die verrückteste Spekulation der Geschichte |
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Donnerstag, 30. August 2007 |
Sie verhexte Kaiser und Könige, trieb reiche Kaufleute in den Ruin und
vereinte ehrbare Bürger, Händler und Halunken in gemeinsamer
leidenschaftlicher Obsession: Das Objekt der Begierde war die Tulpe,
eine gärtnerische Novität aus dem Orient, die vor allem in den
Niederlanden großen Anklang fand. Hier entbrannte bald ein intensiver
Tulpenhandel, und die Blume, deren Wert schlagartig ins Unermeßliche
stieg, wurde zum Anlage- und Prestigeobjekt Nummer eins. Nicht nur
professionelle Händler, sondern Angehörige aller Stände und Berufe
beteiligten sich an dieser profitversprechenden Spekulation und
verschuldeten sich bis über die Ohren mitunter für eine einzige
Tulpenzwiebel. Doch als dann plötzlich 1637 im ganzen Land die Preise
in den Keller fielen, folgte ein wirtschaftliches Desaster von
ungeahntem Ausmaß, das zum ersten Börsenkrach in der Geschichte führte
... Ein kleines Juwel nicht nur für Blumenfreunde und
kulturgeschichtlich Interessierte, sondern auch ein Buch, das sich
Spieler, Banker und Börsianer unters Kopfkissen legen sollten!
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