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Die amerikanische Geldaristokratie PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 30. August 2007
ImageKevin Phillips schildert den Aufstieg und Einfluss der reichsten Familien Amerikas – der Rockefellers, Astors und Carnegies, aber auch der Familien Jefferson, Roosevelt und Bush – auf die amerikanische Politik vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute.

Der amerikanische Ölmagnat Rockefeller war um 1900 der reichste Mann der Erde. Sein Sohn schenkte 1947 der UNO das Gelände für ihren heutigen Sitz in New York. Die Verknüpfungen zwischen den Inhabern der großen Vermögen und den Schaltstellen der Macht sind in den USA bis heute offensichtlich – auch die Familie des jetzigen Präsidenten George W. Bush hat zahlreiche Verbindungen zu den reichsten Familien der USA. Kevin Phillips schildert, wie die großen Vermögen entstanden sind. Er deckt dabei eine subtile Form der Korruption auf, die nicht auf Bestechungen beruht, sondern auf der kulturellen Wertschätzung von Reichtum und finanzieller Macht und einem daraus abgeleiteten politisch-ökonomischen System im Namen von freiem Unternehmertum und nationaler Sicherheit. Phillips bezeichnet die USA provozierend als Plutokratie, in der die Regierung die Interessen der Reichen schützt, und hat damit in den USA eine heftige Kontroverse ausgelöst.

Die amerikanische Geldaristokratie. Eine politische Geschichte des Reichtums in den USA

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