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Das Milliardenspiel. Wie ich die Barings- Bank ruinierte |
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Donnerstag, 30. August 2007 |
Nick Leeson zeichnet in diesem Buch seinen eigenen
Aufstieg - der schon für sich alleine genommen beeindruckend genug wäre - und
seinen Fall, der eine Schockwelle durch das internationale Finanzwesen schickte,
nach. Zunächst werden interessante Einblicke in den Aufstieg bei Barings
gewährt. Nachdem er sich zum alleinigen Herrscher über Mittel und Bücher in
Singapur gemacht hatte, konnte Leeson schliesslich schalten und walten wie er
wollte. Bald kommt es jedoch zu Verlusten, die versteckt werden muessen.
In
faszinierender Weise beschreibt der "Übeltäter", auf welche Weise er sämtliche
Kontrollorgane der Barings-Bank austricksen konnte. Nur durch die Laxheit im
Umgang mit existenzwichtigen Risiken seitens der Zentrale konnte Leeson seine
teilweise kriminellen Machenschaften entfalten. Geheime Konton spielen dabei
ebenso eine wichtige Rolle wie gefälschte Faxe. In einer auch für Laien
verständlichen Sprache wird hier zum ersten Mal von einem Beteiligten selbst
geschildert, was tatsächlich zum Fall der Barings Bank geführt hat.
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