Das Haus Pilaster, eine der angesehensten Bankiersfamilien Londons, wird insgeheim von der schönen Augusta beherrscht.
Hinter einer Fassade der Wohlanständigkeit treibt sie rücksichtslos
ihre ehrgeizigen Pläne voran, die schon bald das Fundament des
Finanzimperiums erschüttern und die Pfeiler seiner Macht ins Wanken
bringen. Wird es Hugh Pilaster gelingen, den drohenden Ruin des
Bankhauses abzuwenden und damit sein eigenes Lebensglück und das vieler
anderer Menschen zu retten?
Die Pfeiler der Macht. |
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London, zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Die Exchange Alley, Mutter der
Wall Street, wird Schauplatz nie gekannter Eitelkeiten. Spekulanten und
Glücksritter betreten das Parkett, und Tausende von naiven Geldanlegern
folgen ihnen. Als "South Sea Bubble" geht der erste Crash der
angelsächsischen Welt in die Geschichtsbücher ein. Einige wenige haben
sich reich spekuliert, und viele andere sind ruiniert. Doch war Betrug
im Spiel? Ben Weaver, ehemaliger Berufsboxer und schwarzes Schaf einer
angesehenen Kaufmannsfamilie, will den Mord an seinem Vater aufklären -
und kommt dabei einem riesigen Skandal um gefälschte Aktien auf die
Spur ...
Die Papierverschwörung. |
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Die Kunst des stilvollen Verarmens |
Ein wirklich schönes Zitat von Helmut Berger hat Alexander von
Schönberg seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch als Motto
vorangestellt: "Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den
Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit."
Gewöhnt hatte sich Schönburg in den Zeiten des Börsen- und Medienbooms
-- und mit ihm viele seiner Kollegen -- freilich an ganz andere Dinge.
An ein sattes Gehalt nämlich und das beruhigende Gefühl eines sicheren
Jobs mit vorprogrammierten Gehaltserhöhungen. Allen ging es gut. Und
den Medienschaffenden ganz besonders. Doch dann kam plötzlich alles
anders. Die Börse crashte, Tausende verloren ihre Jobs, neue gab es
nicht. Das Anzeigengeschäft brach, die Kreativen in den Werbeagenturen
und bald auch die Journalisten wie Schönburg verloren einer nach dem
anderen die so sicher geglaubte Anstellung. Und mit ihr auch das schöne
Geld, an das man sich gewöhnt hatte und auf das man doch zur
Aufrechterhaltung des erreichten Lebensstils so dringend angewiesen war…
Von Schönburg hat sich die Kunst, stilvoll zu verarmen, hart erarbeiten
müssen. Und er hat, wie man so schön sagt, das Beste aus seiner
Situation gemacht. Ein schönes Buch nämlich, mit dem er seinen
Leidensgenossen zeigt, wie man auch ohne Geld reich werden kann. Dass
dies nicht immer so einfach ist, belegt schon das von Winston Churchill
adaptierte Erfolgsrezept, mit dem Schönburg das Kapitel "Helden der
Armut" eröffnet: "Erfolg ist: Von Niederlage zu Niederlage zu gehen und
dabei den Enthusiasmus nicht zu verlieren."
Die Kunst des stilvollen Verarmens. Wie man ohne Geld reich wird |
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Warum steigt die Zahl der Arbeitslosen langfristig immer weiter an? Warum wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer tiefer? Warum blühen die Landschaften in den Neuen Ländern trotz Billionen-Subventionen nicht auf? Warum investieren die Unternehmer lieber in Wertpapieren als in Fabriken? Weshalb bejubeln die Börsen Meldungen über den Abbau von Arbeitsplätzen? Auf diese Fragen haben weder Politiker noch Oekonomen eine schlüssige Antwort.
Paul C. Martin stellt fest: Das Krebsübel unserer Zeit, das Staat und Gesellschaft immer mehr vergiftet und schliesslich zu vernichten droht, ist die vorhandene Staatsverschulding.
Die Krisenschaukel |
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Wenn Larry Page und Sergey Brin irgendwo auf der Welt auf eine Bühne
klettern, ist Ausnahmezustand. Längst sind die Erfinder von Google, die
erfolgreichste Suchmaschine im Internet, Popstars geworden, scheinbar
unzerstörbare späte Kinder der New Economy, deren Geist sie mit dem
grandiosen Siegeszug ihres Produkts retteten über den Niedergang der
zahllosen Internet- und Start-up-Träume, die zu Beginn des Jahrtausends
zerplatzten.
Eigentlich wollten die beiden netten Jungs nur eine etwas
funktionstüchtigere Suchmaschine für ihre Universität basteln. Doch was
1997 in Stanford Studenten, Lehrern und Verwaltungsangestellten unter
Google zur Verfügung stand (Google, eigentlich Googol, ist der
mathematische Begriff für eine Riesenzahl, Brin und Page hatten ihn
versehentlich falsch geschrieben), wuchs nach der Firmenausgründung in
kürzester Zeit in den virtuellen Himmel. Mitte 2000 bereits erledigte
Google 15 Millionen Suchanfragen pro Tag, nur 10.000 waren es noch
Mitte 1998 gewesen. Anfang 2001 kletterte die Zahl auf 100 Millionen
Suchanfragen pro Tag, 10.000 pro Sekunde. Nach dem Börsengang im August
2004 wurde Google milliardenschwer. Im Sommer 2005 besaß jeder der
Firmengründer ein Reinvermögen von mehr als zehn Milliarden Dollar.
Heute ist „googeln“ als Verb im Duden aufgenommen, ebenso wie sich „to
google“ im angelsächsischen Sprachraum etabliert hat.
Die Google-Story |
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