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Dubai
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Seite 1 von 2 Mein Kollege Joel Bowman lebt in Dubai. Ich frage mich, ob diese Stadt wirklich eine solche Blase ist, wie ich gehört habe, also habe ich ihn gefragt. Seine Antwort:
Mein kurzer Aufenthalt hier in Dubai hat mich zu der Ansicht gebracht, dass Dubai und Co. ein weitestgehend nicht tragbares Unternehmen ist."
Der Lifestyle in Dubai lässt den durchschnittlichen Amerikaner wie einen sparsamen, Energie-bewussten, umweltfreundlichen Öko dastehen. Ich habe zuletzt gelesen, dass 60% des durchschnittlichen Gesamteinkommens der Emirate für Konsumentengüter ausgegeben wird - Gucci-Taschen , Designer-Schleier, und Nummernschilder im Wert einer Million."
Der große Unterschied, den ich hier erkennen kann, ist, dass ein Großteil des amerikanischen Wohlstandes, abgesehen von den letzten Jahren, im Laufe einer langen Zeit angesammelt wurde, in der die amerikanischen Bürger produktiv und ehrlich gearbeitet haben, in der sie die Metalle geschmiedet, Peitschen geknallt und Glühbirnen erfunden haben.
Dubais Wohlstand ist schnell und heftig aufgetreten... und er ist nicht wirklich das Ergebnis ehrlicher Arbeit. Wären da nicht die amerikanischen, britischen und französischen Unternehmen gewesen, die - neben anderen - den Leuten gesagt hat, was das schwarze Zeug unter dem Erdboden wert ist, und was der Rest der Welt bereit ist dafür zu bezahlen, dann wäre Dubai vermutlich auch heute noch ein Hafen der Perlentaucher mit einigen wenigen Tausend Saisonarbeitern."
Wenn die amerikanische Wirtschaft betrunken ist, aufgrund des eigenen Gebräus der irrationalen Übertreibungen", dann trinkt man in Dubai Tequila und versucht verzweifelt, hinterher zu kommen. Ich erlebe es hier jeden Tag, wie die Regierung den noch nicht verdienten Wohlstand für extravagante Wohlfahrtsprogramme und für Komitees und Ausschüsse für,den Erhalt der nationalen Identifikation verschwendet, die sich einerseits dem kulturellen Erbe" und anderseits der Überprüfung unmoralischen Verhaltens" widmen. Und dann gibt es da noch die überbordenden Kontrollen für die Wirtschaft - Preiskontrollen, Lohnmanipulation, Mietgrenzen... und die Liste ließe sich noch fortführen."
Ich habe mit Interesse zuletzt gelesen, dass Starbucks im nächsten Jahr 600 Läden schließen will, weil die Verbraucherausgaben sinken. Diese Geschichte ist für mich um so unterhaltsamer, als dass ich sie auf meinem Laptop gelesen habe... in einem Starbucks, der gerade in der Lobby meines Gebäudes eröffnet hatte. Und in fußläufiger Entfernung meiner Eingangstür finde ich sechs Starbucks-Filialen (und ich laufe nicht weit - am Montag war es über 50 Grad heiß.) Es gibt hier auch zahlreiche Filialen der amerikanischen Fastfood-Ketten Seattle's Best, Krispy Kreme's and all der anderen. Es ist wie in irgendeiner beliebigen Stadt in den Vereinigten Staaten - nur in super-super-groß. Und das bringt mich zum nächsten Punkt..."
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